1 Foto Sebastián Gómez Ruiz

Cine como eficacia simbólica. Resistencia indígena en la Sierra Nevada de Santa Marta, Colombia

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Kino ist nicht irgendeine Kunst, Kino ist die Kunst Politik in 24 Bildern pro Sekunde zu machen. Der Anthropologe Sebastián Gómez Ruiz regt in seinem Artikel zum Nachdenken über die Filmsprache und deren Wichtigkeit in der sozialen und symbolischen Reproduktion der indigenen Arhuaco in Kolumbien an. Indem er Parallelen zwischen Lévi-Strauss symbolischer Wirksamkeit der Mythen und Edgar Morins Reflexionen über das Kino zieht, zeigt er auf, wie im indigenen Kontext die Filmproduktion zu einer Form des symbolischen Widerstands wird, der sich in Forderungen manifestiert, die Vorstellungs- und Existenzmöglichkeiten entstehen lassen – und damit weit über das Medium Film hinausgeht, das vorgibt lediglich Repräsentation zu sein. Auf die gleiche Weise führt der Autor Konzeptionen der Arhuaco über das Sein in der Welt (Episteme) aus und beleuchtet, wie das Medium Film zu einem wesentlichen Teil der kulturellen Produktion der Indigenen wird und sich somit zu einem Teil von Kunsama, dem Sein der Menschen in Bezug auf Kultur, Geschichte und Erinnerung, transformiert. Und das ist der Punkt, von dem aus Kino als Mythos an Macht gewinnt

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Serbian Poster Un día de vida -

A Day in a Lifetime: The success of Mexican cinema and music in a country which no longer exists – Emiliano Rodriguez*

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In dieser Ausgabe entführt uns der Autor Emiliano Rodriguez* in eine Zeit, in der die Kunstform des Mexikanischen Films sowie dessen Ranchera-Musik eine außergewöhnliche Beliebtheit in Ex-Jugoslawien erlangten – nämlich in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Autor verortet den Erfolg des Mexikanischen Films in dieser speziellen historischen Epoche, in der die Filminhalte genauso wie die Nachkriegssituation im Alltag der Menschen eine bedeutende Rolle spielten. Das Kino schaffte es, „fiktive“ und „reale“ Kriegserfahrungen über unterschiedliche Kulturen hinaus miteinander zu verbinden. Diese Verbindung bzw. dieses intersubjektive In-Beziehung-Treten brachte die Zuseher_innen dazu, sich selbst mit den Augen der „Anderen“ wahrzunehmen.

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